Ballastplaatbos

Auf der Ostseite des Lauwersmeer, südlich des Nieuwe Robbengat, liegt der Ballastplaatbos. Dieser Wald wurde nach Abschluss der Lauwerssee auf dem ehemaligen Meeresgrund angepflanzt.

Überall in und auf dem Boden finden Sie Muscheln, als Spuren dieser salzigen Vergangenheit. Hier wurden vor allem Pappeln, Eschen, Ahorn, Weiden und Erlen angepflanzt. Des Weiteren haben sich auch spontan weitere Bäume und Stauden angesiedelt, wie z.B. Weißdorn, Geißblatt und Sanddorn. Typischen Waldvögeln gefällt es hier hervorragend. So brüten hier Raubvögel wie Bussard und Habicht und schallt jeden Frühling das „Didlioh“ des Pirols durch diesen Wald. An einigen offenen Stellen finden Sie besondere Pflanzen, wie z.B. Orchideen, Später Bitterling, Stand-Tausengüldenkraut und Sumpf-Herzblatt.

Natürlicher Wald

Die Forstverwaltung ist bestrebt, dem Wald eine noch natürlichere Gestalt zu geben. Die Bollwerke wurden durchstochen, sodass der Wald im Herbst und Winter nasse Füße bekommt. Manche angepflanzte Baumarten werden dadurch verschwinden, aber Bäume, die von Natur aus in solche Waldgebiete gehören, werden die offenen Plätze einnehmen.

Zwei Wanderrouten

Die blaue Route (Beobachtungsturmroute, 5 km) führt Sie an einem Beobachtungsturm vorbei. Von dort haben Sie eine herrliche Aussicht auf das Lauwersmeer und das Flachwasser „Achter de Zwarten“. Vergessen Sie Ihr Fernglas nicht!
Die grüne Route (Kaninchenroute, 3 km), im südöstlichen Teil des Waldes, führt Sie an einer Uferschwalbenwand vorbei.

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